Zweites Standjahr

Im Rahmen eines Trekkingurlaubs im nahegelegenen Pindos-Gebirge hatte ich die Möglichkeit, den Weinberg im April zu sehen. Inzwischen waren alle Augen ausgetrieben. Ich nutzte die Gelegenheit um die Seitentriebe am Stamm auszubrechen, sodass nur noch die beiden Kordons stehen blieben. Bei den im Februar komplett zurückgeschnittenen Reben wählte ich den stärksten Trieb aus um ihn an den Pflanzpfahl zu heften. Die anderen Triebe wurden ebenfalls ausgebrochen.

2. Standjahr April

2. Standjahr im April, zwei „Kordon-Triebe“ einer Agiorgitiko-Rebe

Die inzwischen schon vorhandenen Gescheine habe ich ebenfalls abgeschnitten, damit die Rebe sich im 2. Jahr noch voll auf die Ausbildung ihres Wurzelwerks konzentrieren kann.

An einigen Reben, welche bereits 2 starke Kordon-Triebe ausgebildet hatten, habe ich versucht die Kordons auf den Draht zu heften. Dabei musste ich leider feststellen, dass die jungen Triebe wirklich extrem leicht ausbrechen. Man muss sie also wirklich vorsichtig behandeln und am besten auf jegliches Biegen verzichten bis sie verholzt sind.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Rebschutz. Hierzu habe ich eine extra Kategorie angelegt, siehe hier.

Bis zum Herbst haben bis auf wenige Ausnahmen alle Rebstöcke die erforderliche Mindesthöhe erreicht, diejenigen welche schon im ersten Standjahr einen ausreichenden Stamm ausgebildet hatten, haben jeweils zwei kräftige Kordons ausgebildet.

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