Rebschutz

Leider erfordert der Weinberg den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass zumindest in Griechenland die Reben sonst sehr schnell von verschiedensten Krankheiten heimgesucht werden und verkümmern.

Das Thema Pflanzenschutz ist insgesamt sehr unübersichtlich. Es gibt für die vielen Schädinge jeweils etliche Präparate von verschiedenen Firmen. In Griechenland ist eine adäquate Beratung nicht zu erwarten, in der Regel gilt die Devise „viel hilft viel“ und es werden ohne Kenntnis des eigentlichen Erregers Mischungen aus Fungiziden, Akariziden und Insektiziden gespritzt. Da ich für meinen Weinberg den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gering halten möchte, habe ich im Internet nach Möglichkeiten für biologisch verträgliche und gesundheitlich relativ unbedenkliche Rebschutzmaßnahmen recherchiert. Neben mechanischen Verfahren wie das Entblättern der Traubenzone habe ich mich schließlich für eine Kombination aus Netzschwefel und Kupfer entschieden. Diese beiden Mittel sind auch im Bio-Weinbau zugelassen. Zusätzlich habe ich mich für ein sog. Pflanzenstärkungsmittel auf Basis von schwefelsaurer Tonerde und Pflanzenextrakten (Myco-Sin VIN) entschieden. Letzteres ist leider aufgrund der abgelaufenen Zulassung inzwischen nicht mehr erhältlich. Siehe hierzu die Übersicht über die von mir genutzten Pflanzenschutzmittel.

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